Das Projekt

Projektlaufzeit 2001-2013. Seither ist das Projekt selbstständig.

Anders als im normalen Unterricht organisieren die Schüler für tat:funk ihr Schuljahr selbst und arbeiten als Projektteam zusammen. Unabhängig davon, welches Ziel sich die Schüler gemeinsam setzen, ob Reportage, Feature oder Magazinsendung, sie müssen mit einem Projektantrag eine Fachjury überzeugen. Sind Thema, Zeitplan und Finanzkalkulation realistisch, bekommt jede Schülergruppe ein kleines Budget überwiesen, mit dem sie ihr Radioprojekt verwirklichen kann. Beim ‚Radiomachen‘ lernen die Schüler so Grundkompetenzen unternehmerischen Denkens und Handelns und werden damit ein Stück weit auf das Leben nach der Schule vorbereitet.

Im Verlauf des Schuljahres werden die Schüler von einem außerschulischen Experten, dem sogenannten Mediencoach, unterstützt. Er bringt ihnen das 1x1 des Radio-Journalismus bei. Darüber hinaus ist tat:funk aber auch Unterricht: Ein Lehrer übernimmt die schulische Verantwortung für den Kurs, er benotet auch die Leistung der Schüler, die diese Note ins Abitur einbringen können. Jedes Schuljahr schließt mit einem bundesweiten tat:funk-Wettbewerb ab, bei dem die besten drei Sendungen prämiert werden. 

Rund 100 Schulen bundesweit haben bisher das Projekt durchgeführt, viele von ihnen führen tat:funk auch ohne Förderung der Stiftung in eigener Verantwortung weiter. 

In Bayern ist die Grundidee von tat:funk mit der Einführung des P(rojekt)-Seminars für alle Gymnasien relevant geworden: ein abiturrelevanter Kurs, der Projektarbeit in Kooperation mit der Arbeitswelt erstmals in den Lehrplan bayerischer Gymnasien aufnimmt. Bei der Konzipierung dieses neuen Unterrichtsfaches diente dem Kultusministerium unter anderem tat:funk als Vorbild. Auf Grund ihrer Erfahrungen hat die Stiftung gemeinsam mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. die Einführung des P-Seminars unterstützt. Das P-Seminar gibt es inzwischen auch in Nordrhein Westfalen.

Das Projekt - tat:funk Eberhard von Kuenheim Stiftung
Die Mutter
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