Das Projekt

Mit dem Projekt Sinnvestition möchten die Eberhard von Kuenheim Stiftung und die BMW Stiftung Herbert Quandt wirkungsorientiertes Investieren in der eigenen Vermögensverwaltung und darüber hinaus in der deutschen Stiftungslandschaft verankern. Drei Bausteine sind dabei elementar: eigene Investments umsetzen, das Wissen transferieren und bei den beteiligten Partnern, Bewusstsein schaffen für Impact Investing und für die dafür notwendigen Rahmenbedingen. Praktische Erfahrungswerte aus dem angelsächsischen Raum sowie der Aufbau eines Impact Investing Netzwerks ergänzen die Projektarbeit.

Für eine wirkungsorientierte Anlagestrategie sind zwei Schritte wesentlich. Erstens: Die Analyse des bestehenden Anlageportfolios z.B. anhand von Ausschlusskriterien hinsichtlich Geschäftspraktiken (z.B. Menschenrechtsverletzungen) und Geschäftsfeldern (z.B. Glücksspiel). Und zweitens die Ausrichtung des Anlageportfolios in Richtung Impact Investing.

Die beiden BMW Stiftungen haben dies bereits umgesetzt: In Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeits-Rating-Agentur oekom research wurde eine Analyse des Anlageportfolios durchgeführt. Ebenso wurden in direkter Abstimmung mit der Vermögensverwaltung die Anlagerichtlinien der Stiftungen neu formuliert. Bereits heute dürfen die beiden BMW Stiftungen bis zu 15 Prozent ihres Vermögens wirkungsorientiert investieren. Bisher wurden sechs Investments getätigt u.a. in den Bildungsfonds brain capital in das arbeitsmarktpolitische und soziale Modellprojekt Juvat – es will durch alle Raster gefallene Jugendliche in die Gesellschaft re-integrieren – und in das globale Impact Hub Netzwerk.

Unter dem Dach des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und der Federführung der Eberhard von Kuenheim Stiftung wurde 2013 der Expertenkreis Impact Investing gegründet. Mitglieder aus über 15 Stiftungen klären die Rahmenbedingungen für Investitionen mit ausgewiesener sozialer Wirkung.

 

 

Das Projekt - Sinnvestition Eberhard von Kuenheim Stiftung
Die Mutter
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