Projekte

Von der BMW Foundation Herbert Quandt werden seit Mai 2016 zwei Projekte der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG weitergeführt:

Lehr:werkstatt

Die Idee des Projekts: Jeweils eine Lehrkraft und ein*e Lehramtsstudierende*r unterrichten ein Jahr lang gemeinsam. Der Vorteil: Studierende erhalten früh Praxiserfahrung,  Lehrkräfte profitieren von Unterstützung und neuen Impulsen, Schüler erfahren eine intensivere Betreuung. Die Wirkung: In Kooperation mit mittlerweile fünf Universitäten wurden seit 2011 über 600 Tandems an über 150 Schulen intensiv begleitet und evaluiert. Mit der „Bayernweiten Vereinbarung“ hat das Kultusministerium die Lehrwerkstatt 2017 in der bayerischen Lehrerbildung verankert, aktuell können sich interessierte Schulen und Studierende unter www.matchingtool.org bewerben. Ziel war es immer, das Projekt an die Standorte und die jeweiligen Universitäten und Partner zu übergeben und somit eine Skalierung und Weiterentwicklung der Lehr:werkstatt zu ermöglichen. Dieses Ziel wird von der BMW Foundation Herbert Quandt konsequent weiterverfolgt.
www.lehrwerkstatt.org

Verantwortung unternehmen

Die Initiative Verantwortung unternehmen hat das Ziel, gesellschaftlich verantwortungsvolles Wirtschaften möglich zu machen. In einem Jahrgang werden ausgewählte Führungskräfte bei der konkreten Umsetzung ihrer nachhaltigen Projekte unterstützt. Die teilnehmenden Firmen und Organisationen werden Teil des Vu-Netzwerkes. Bis jetzt wurden in sieben Jahrgängen mehr als 50 Organisationen begleitet.
www.verantwortungunternehmen.de

Selbständige Projekte

Ziel der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG ist es, ihre Projekte nach Entwicklung, Erprobung und Evaluierung in die Selbständigkeit oder andere Trägermodelle zu überführen. Finanziell unterstützt werden gegenwärtig noch:

JOBLINGE

Die Initiative JOBLINGE bringt chancenlose Schulabgänger mit Hilfe von ehrenamtlichen Mentoren und einem engmaschigem Training dauerhaft ins Arbeitsleben. 2007 von der Eberhard von Kuenheim Stiftung  und The Boston Consulting initiiert und konzipiert, wird die Initiative heute von einer Dachorganisation gesteuert und nach dem Prinzip des Social Franchising an mittlerweile über 25 Standorten in ganz Deutschland umgesetzt. Seit 2016 wurde die Initiative um das KOMPASS Programm für junge Geflüchtete erweitert.
www.joblinge.de

Junge Vor!Denker

Im philosophischen Gespräch lernen Kindergartenkinder und Grundschüler, über verantwortungsvolles Handeln und Wirken nachzudenken. Die Stiftung erarbeitete ein Schulungskonzept für Pädagogen sowie das Lehrbuch „Wie wollen wir leben“. Allein 2016 wurden in vier Ausbildungsreihen 58 Pädagogen und Pädagoginnen fortgebildet und zertifiziert. Seit 2015 führt die Akademie Kinder philosophieren das Projekt in Eigenregie weiter.  Als Kooperationspartner kümmert sich die Hans Lindner Stiftung in Niederbayern und der Oberpfalz um die Fortbildung.
www.kinder-philosophieren.de

BiNet

Die Stiftung unterstützte die Stadt München dabei, dauerhafte Strukturen zu schaffen, die den Bürgern lebenslanges Lernen auf lokaler Ebene ermöglichen. Aus dem Projekt „Lernen vor Ort“ heraus wurde unter anderem eine Plattform für Bildungsprojekte gebildet, die sich 2015 als Bildungsnetzwerk München selbständig gemacht hat.
www.binet-muenchen.de

tat:funk

Die Stiftung entwickelte mit Partnern das Konzept für einen Abitur-Grundkurs bzw. ein P-Seminar: Schüler machen ein Schuljahr lang selbständig Radio. Seit 2013 führt die Stiftung Zuhören das Projekt, das Konzept wird mittlerweile an Schulen in ganz Deutschland eingesetzt.
www.tatfunk.de

P-Seminar-Preis 

Der P-Seminar-Preis für besonders gelungene Projekt-Seminare an bayerischen Gymnasien wird jedes Jahr gemeinsam vom Bayerischen Bildungsministerium und der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG sowie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V (bbv) verliehen.
www.km.bayern.de

Abgeschlossene Projekte

Nach Erreichung der gesetzten Ziele vollständig abgeschlossen wurden:

Sinnvestition

Wie können Stiftungen ihr Vermögen so anlegen, dass durch die Investition selber gesellschaftlicher Nutzen entsteht? Ziel des Projekts Sinnvestition war es, diese Idee des Impact Investing sowohl in der eigenen Stiftung und Vermögensverwaltung umzusetzen als auch in der deutschen Stiftungswelt zu verbreiten und zu verankern. Ein Expertenkreis unter dem Dach des Bundesverbands Deutscher Stiftungen wurde dauerhaft implementiert, das Handbuch StiftungsRatgeber Impact Investing fertiggestellt, das Anlageportfolio beider BMW-Unternehmensstiftungen umstrukturiert, so dass künftig bis zu 15 Prozent des Vermögens wirkungsorientiert investiert werden.
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Expertenkreis

Theresienthal

2003 unterstützte die Stiftung die Mitarbeiter der insolventen Glashütte Theresiental bei ihrem Bemühen, den Betrieb zu retten. Dank eines Unterstützer-Netzwerks, innovativer Strukturen und neuer Ideen gelang ein marktfähiger Neustart. 2006 übernahm ein privater Unternehmer die Geschäfte.
www.theresienthal.de

remote_lab

Im Deutschen Museum in München wurde Ende 2002 ein virtuelles remote_lab eingerichtet, das Kindern ermöglicht live zu experimentieren. Mittlerweile gibt es europaweit 17 dieser Labs.

Schule unternehmen

Die Stiftung unterstützte das Münchner Luisengymnasium bei der Umwandlung in eine gebundene Ganztagsschule: Raumkonzept, Schulprofil und neue Unterrichtsmethoden wurden entwickelt.