Leben und Wirken

Eberhard v. Kuenheim wurde 1928 in Juditten in Ostpreußen geboren.

Von 1940 bis 1943 besuchte er das Internat Schloss Salem und beendete nach dem Krieg die Schule mit dem Abitur.

Er war von 1948 bis 1950 bei Bosch als Arbeiter und Praktikant angestellt, studierte dann bis 1954 an der Technischen Hochschule Stuttgart mit dem Abschluss Diplom Ingenieur.

Von 1954 bis 1965 arbeitete er beim Werkzeugmaschinenhersteller Max Müller in Hannover (heute Gildemeister, Bielefeld) zunächst als Betriebs- und Verkaufsingenieur, zuletzt als technischer Leiter.

Im Oktober 1965 wechselte er als Generalbevollmächtigter zu Quandt und war von September 1968 bis Ende 1969 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Industrie-Werke Karlsruhe (IWKA).

Am 1.1.1970 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden der BMW AG berufen und hatte diese Position bis 1993 inne. Das Unternehmen hatte damals etwa 20.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von mehr als einer Milliarde DM. Bei seinem Amtsantritt war er zu dieser Zeit jüngster Vorstandsvorsitzender der deutschen Großindustrie.

In den 70er Jahren bildete BMW mit Vertriebsgesellschaften weltweit die Basis für die Internationalisierung des Unternehmens. Darüber hinaus wurde durch Tochtergesellschaften, wie zum Beispiel die BMW Bank GmbH und die BMW Forschung- und Technik GmbH, sowie Produktionsstandorte in In- und Ausland, die Unabhängigkeit und die Innovationskraft des Unternehmens gefestigt.

Als Eberhard v. Kuenheim im Mai 1993 den Vorsitz des Aufsichtsrates der BMW AG übernahm, arbeiteten für die BMW AG über 70.000 Mitarbeiter – mit einem Umsatz von rund 30 Milliarden DM.

Von 2000 bis 2010 war er Vorsitzender des Kuratoriums der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG und ist seit 2010 Ehrenvorsitzender des Kuratoriums.

Eberhard v. Kuenheim - Die Stiftung Eberhard von Kuenheim Stiftung
Die Mutter
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